Informationen über Covid-19


Liebe PatientInnen,

es traten zahlreiche Änderungen für uns und unser öffentliches Leben betreffend in Kraft. Diese sind sinnvoll und sollen unbedingt befolgt werden! Wir wissen auch noch nicht wie lange all diese Maßnahmen andauern werden. Laut Empfehlung der Österreicheischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe gilt es nach wie vor die Spitäler zu entlasten. Daher bleibt meine Ordination für Sie GEÖFFNET.

  • Kontrollen und nicht dringliche Untersuchungen werden so koordiniert, dass PatientInnen UNTEREINANDER nur GERINGEN KONTAKT haben.
  • Dringende und befristete Termine bleiben bestehen, werden aber von uns ebenfalls zeitlich optimiert.

Die Krise wird noch länger andauern. Daher ist es nicht sinnvoll alle Untersuchungen mehrere Wochen aufzuschieben. Eine spätere Häufung der Termine würde das Infektionsrisiko zu einem späteren Zeitpunkt erhöhen. Dem sollten wir entgegenwirken. "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!" und

  • ein sinnvolles VERTEILEN DER TERMINE über den Zeitraum der Krise ist - was das Infektionsrisiko betrifft - wesentlich sinnvoller, als spätere Terminhäufungen!

Weiters kann ich in meiner Wahlarztordination durch die Terminplanung KONTAKT IM WARTEZIMMER EFFEKTIV REDUZIEREN. Außerdem können Sie selbst ihre Termine ONLINE wählen, und wir kontaktieren Sie nur bei Bedarf und dann auch nur um Kontakt weiter zu reduzieren.

 

Wir ergreifen folgende (neben den bereits in den letzten Aussendungen empfohlenen) Maßnahmen, um das Ansteckungsrisiko gering zu halten:

  • Bringen Sie KEINE BEGLEITUNG und KEINE KINDER mit in die Ordination.
  • BEFUNDBESPRECHUNGEN finden koordiniert statt, wenn möglich nach den Ordinationszeiten.
  • Abholen von Rezepten, Befunden usw. bitte auch nur nach vorheriger TERMINABSPRACHE - auch ONLINE als z.B. als „Befundbesprechung“ buchbar.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte persönlich an mein Team und mich. Folgen Sie uns auf Facebook um über neue Entwicklungen UP-TO-DATE zu bleiben.


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Tragen von Schutzmasken


Eckdaten aus den Erfahrungsberichten aus China und Italien:

Es handelt sich um eine Pandemie, und man muss nicht bis zur Pest des Mittelalters zurückgehen, wo mit 25 Millionen etwa ein Drittel der Bevölkerung Europas starb, um die Dimensionen zu erkennen: 1896 trat noch einmal die Pest auf und forderte weltweit zwölf Millionen Tote. Die Spanische Grippe 1918–20: 50 Millionen. Die Asiatische Grippe von 1957: ein bis zwei Millionen. Die Hongkong-Grippe von 1968: eine Million. Das aktuelle Virus hat das Potenzial zu einer Katastrophe, weil es viel ansteckender ist als die Grippe und es vorläufig kein Medikament und keine Impfung gibt.


Pathogene Eigenschaften:

  • ß-Gattung der Corona-Viren
  • DM ca. 100 nm
  • andere Eigenschaften als SARS-CoV und MERS-CoV
  • empfindliche gegen UV-Strahlung und Hitze
  • effektive Inaktivierung bei 56°C über 30 Minuten
  • oder durch lipophile Lösungsmittel
  • ACHTUNG: keine Inaktivierung durch Chlorhexidin!

Kinder und Säuglinge:

  • nur milde Symptome, evtl. atypische Symptome des Verdauungstraktes

Erwachsene mit mildem Verlauf:

  • leichtes Fieber, Müdigkeit, keine Symptome einer Lungenentzündung
  • gute Prognose

Verlauf bei Schwangeren:

  • ähnlich mit gleichaltrigen Nicht-Schwangeren

Übertragung:

  • Mensch zu Mensch, ACHTUNG: symptomlose Träger möglich!
  • v.A. durch Tröpfcheninfektion, aber auch durch Kontaktinfektion,
  • evtl. auch über Aerosol wenn langzeitig in geschlossenem Raum mit hochdichter Viruslast! LÜFTEN!!
  • ACHTUNG: Viren in Stuhl und Harn nachgewiesen

Klinik:

  • Inkubationszeit 1-14 Tage, durchschnittlich 3-7 Tage
  • Fieber + trockener Husten + Müdigkeit + oft Ausfall der Geschmackwahrnehmung
  • wenige mit Schnupfen, Halsschmerzen, Muskelschmerzen, Durchfall
  • schwere Verläufe nach 1 Woche mit O2-Mangel und Atemnot bis ARDS
  • ACHTUNG: dabei jedoch mäßiges bis niedriges Fieber!

Labor:

  • IgM nach 3-5 Tagen pos.
  • IgG 4-facher Anstieg in der Heilungs- im Vergleich zur Akutphase
  • Entzündungsparameter meist erhöht, Procalcitonin normal
  • D-Dimer hoch + periphere Lymphozyten niedrig bei schwerem Verlauf


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